7-Tage-Verlauf
Entdeckung von Äussere Gelenkscharte
Die Äußere Gelenkscharte, auf etwa 2.714 Metern Höhe im Gebiet des Ahrntals, zählt zu den spektakulärsten und abgelegensten Übergängen der Rieserfernergruppe. Eingebettet in den Naturpark Rieserferner-Ahrn, ist diese alpine Scharte ein begehrtes Ziel für erfahrene Bergsteiger und Wanderer, die unberührte Landschaften und absolute Stille suchen.
Ein markierter Wanderweg zur Äußeren Gelenkscharte existiert nicht: Der Zugang erfolgt über hochalpine Routen, oft unbeschildert, die hervorragende Kondition, alpine Erfahrung und technische Ausrüstung erfordern. Der Aufstieg beginnt meist in Orten wie Weissenbach, führt über die Tratter Alm und die Göge Alm, durch hochalpine Zonen mit seltener Flora und der Möglichkeit, Steinböcke, Murmeltiere und Steinadler zu beobachten.
Die Region ist geprägt von Restgletschern, steilen Felswänden und glazialen Tälern, die die Kraft der Natur eindrucksvoll zeigen. Der 1988 gegründete Naturpark gehört zu den größten Schutzgebieten Südtirols und grenzt direkt an den Nationalpark Hohe Tauern.
Kulturell bewahrt die Gegend Spuren alter Siedlungen und Transhumanz-Wege. In der Nähe von Schöllberg Göge wurden bedeutende prähistorische Funde entdeckt, darunter rituelle Holzobjekte, die noch heute wissenschaftlich untersucht werden.
Die Äußere Gelenkscharte ist ideal für alle, die anspruchsvolle alpine Touren, wilde Natur und authentische Bergerlebnisse suchen. Ein Ort, an dem die Zeit stillzustehen scheint und jeder Schritt zurück zur Essenz der Dolomiten führt.